Promi BigBrother 2018

Die Lichter gingen wieder aus

PromiBB 2018 Finale

Zum Leidwesen aller Fans war gestern das Finale. Was haben wir gelästert, aufgeregt, mitgelacht, mitgefiebert aber auch Mitleid gehabt oder nen Kloß im Hals gehabt. Die zwei Wochen sind wie im Fluge vergangen.
Genau alle oben genannten Dinge wurden in der Liveshow nochmal vorgeholt, während die eigentliche Tageszusammenfassung zurecht kürzer gefasst wurde.
Die Aufregung war den Finalisten natürlich anzumerken. Ich glaube, nie war die Toilette beliebter als je zuvor. Glücklicherweise konnten sie dank ihres Gewinns am Vortag der Baustellen entrinnen und mussten keine Gedanken über die Hygiene machen.
Heute möchte ich daher eher ein Fazit ziehen und die einzelnen Bewohner mehr vorheben als zuvor. Ich nehme mir daher die Auszugsreihenfolge vor.

 

Daniel Völz

Bekannt wurde er durch den Bachelor, eingezogen ist er als eher zurückhaltender, sehr bedachter Mann. Wäre da nicht die Vorgeschichte mit seiner Exfreundin und Chethrin gewesen. Lange diskutierten wir im außen, ob dies alles aus Publicity abgesprochen sei. Angeblich trafen sich die Turteltauben so richtig erst im Container.

Während diesem hin und her zwischen ihm und der Blondine stach Daniel vor allem durch seine Geschichte mit dem Großvater hervor. Ehrlich und Herzzerreißend.

Lange fiel es mir schwer ihn einordnen zu können. Im Finale sah ich ihn, aber erst gegen Ende des Projekts konnte ich mir einen Sieg wirklich vorstellen. Letztlich reichte es nur für den vierten Platz, was ja auch schon Top ist.
Im Duell mit Chethrin gab er auch nochmal alles und heimste als Pizzabote in 30 Metern Höhe den Sieg ein.

In der Late Night gab er sich ebenfalls sehr souverän und Bedacht. Kommentierte seiner Art entsprechend recht weise.

 

Alphonso Williams

Ihm war die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben, als er als dritter für immer das Haus verlassen durfte. Bei Melissa und Jochen aber auch kurz in der eigentlichen Livesendung hob er seinen Einsatz für die Gruppe stets hervor, war mir persönlich sauer aufstieß.

Genau die Punkte waren es, bei dem wir Fans ins Schwanken gerieten, er sich teils unglaubwürdig machte. Denn nicht nur er gab alles, auch die anderen, jeder auf seine Weise, dazu später etwas mehr.

Auch er musste sich vor seinem Exit in einem Duell gegen Silvia behaupten. Eine auf dem Kopf stehende Flasche mit Spülmittel musste auf einem Bauklotz positioniert, der Klotz so entfernt werden, dass die Flasche ebenfalls umgekehrt stehen bleibt. Mit 2:3 zog er den Kürzeren und verlor.

 

Chethrin Schulze

Das Herz auf der Zunge war sie einer der wenigen, die sich mal mehr mal weniger treu blieb. Authentisch nennt man das wohl. Ihre Anbandelungsversuche auf Daniel sorgten insbesondere am letzten Abend für Fremdschämalarm. Sicherlich tat der Alkohol sein Übriges, aber im gesamten waren die Storys zwischen den beiden eine interessante Achterbahnfahrt.
Bevor sie zum zweiten Platz gekürt werden konnte, stellte sie sich der Herausforderung gegen Daniel noch ein letztes Mal im Duell anzukämpfen.

Auf einem Fahrrad musste sie sich in die Höhe strampeln, eine Pizza abholen und weiter bis auf 30 Meter diese an den großen Bruder ausliefern. Nur knapp verlor sie das Match.

Verwundert über sie war ich, als ihr Einspieler mit ihrem Geständnis kam. Dort erzählte sie von ihrem Baby, welches sie verlor. Verständlich das so eine Geschichte unangenehm ist, aber wenn ich so etwas im Fernsehen erzähle, kann ich davon ausgehen, dass genau solche Sachen gezeigt werden.

Als es zum letzten Mal um die Gunst der Zuschauer ging und die beiden letzten Insassen auf einem Podest im Studio in 60 Sekunden erklären sollten, warum sie den Sieg verdient hätten, wurde ihre Glaubwürdigkeit hart auf die Probe gestellt.

Aufgerufen hat sie nicht wirklich, dass für sie sprach. Doch ihr Vorhaben an die Krebsstiftung war löblich, aber schien eher auf den letzten Drücker ausgesprochen. Ich hoffe und glaube, dass sie das dann tatsächlich gemacht hätte, aber es hatte einfach einen faden Beigeschmack.

 

Silvia Wollny

Ich gebe gerne zu, dass die 11-Fach-Mama neben Alphonso nicht zu meinen persönlichen Favoriten zählte. Sympathischer wurde sie erst gestern. Jedoch hat den Sieg, wie alle anderen auch, verdient. So viel Fairness muss sein.

Gerade ihr Start war in diesem Projekt alles andere als prickelnd. Sicher hatte sie es teils selbst zuzuschreiben, aber ich will nicht wissen wie ich in so einer Extremsituation reagieren würde.
Da kommt man von seiner vertrauten Umgebung in ein Haifischbecken mit 11 fremden „Kakterien“ und muss erst mal seinen Platz finden.

Schwierig wurde es für die 53-Jhrige auch noch als sie wegen Verdachts der Gürtelrose zusammen mit Sophia kurzzeitig das Experiment in Quarantäne verlassen musste.

Ich bin nur froh, dass sie in den letzten beiden Tagen zu Duellen antreten musste und auch wollte.

Ihre 60 Sekunden auf dem Podium nutzte sie Weise und vor allem glaubwürdig. Laut eigener Aussage lernte sie auf der Baustelle wie es für Obdachlose, insbesondere Jugendliche, sein müsste, keine Perspektiven und Rückhalt zu haben. Dagegen möchte sie dringend ankämpfen und somit auch ihren Gewinn dafür nehmen.

Glückwunsch liebe Silvia.

 

BB is watching you, auch danach

Nicht nur der große Bruder schaut weiterhin via Presse auf die einstigen Bewohner, auch ich möchte am Ball bleiben. Schließlich will man sehen, ob die Versprechen umgesetzt und eingelöst werden. Außerdem bot die diesjährige Staffel alles was man wollte. Abgesehen von dem fehlenden Livestream war es wirklich eine sehr interessante Zeit.

Ich freu mich wie Bolle, dass es 2019 weitergehen soll. War aber schon fast klar, die Quoten bleiben stets konstant und hängten insbesondere die letzten beiden komplett ab.

Bis zum nächsten Jahr entlasse ich nun euch und mich, mit einem lachenden und weinenden Auge ins wohlverdiente Wochenende. Wir lesen uns Montag wieder.

Bis denne

Eure

Nadine

 

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