The Voice of Germany

Blind Audition 1/2018

Blind Audition 1

Bevor es heute Abend in die zweite Runde geht scheint mir ein Rückblick auf die Auftaktshow ganz gelegen.

Aus Quotensicht startete The Voice of Germany zwar mit geringeren Zuschaueranzahl als im vergangenen Jahr, dennoch verhalf die Sendung Pro 7 zum Tagessieger in der Zielgruppe der 14 bis 49 Jährigen. Eben nach wie vor ein Garant für gutes Fernsehen.

Doch wie war es in der Show selbst?

 

Auftakt

Zu Beginn raste Michael Patrick Kelly auf die Bühne und beginnt zu Singen. Nur wenig später stimmen alle anderen Coaches, Mark Forster, die Fantastischen 2 sowie Yvonne Catterfeld mit ein und heizten die Bude so richtig ein.

Danach geht es auch schon direkt ans eingemachte.

 

Die ersten Kandidaten

Alessandro Rütten gibt den Auftakt mit dem Song „In My Blood“ von Shawn Mendes an und konnte sich direkt nen 4er Buzzer einheimsen. Neu-Juror Michael war am schnellsten am Drücker, jedoch letztlich ohne Erfolg, denn der 22-Jährige entschied sich für den Zeit stoppenden Mark Forster.

Es folgt Sümeyra Stahl, eine Musiklehrerin aus Stuttgart.

Im Alter von 5 Jahren soll die Kelly Family für ihre Entscheidung Musikerin werden zu wollen verantwortlich gewesen sein. Kein Wunder, dass die Hoffnung groß war, dass sich Michael natürlich auch umdrehen wird. Was er schließlich neben Mark dann auch tat. Allerdings betonte er deutlichst, dass NICHT der gesungene Song „Shake Away“, welcher von ihm selbst stammt, der Grund für seine Entscheidung war. Letztlich bekam er, oh kein Wunder, den Zuschlag von ihr.

In diesem Jahr scheint Österreich gut vertreten zu sein. Der 27-Jährige Bademeister Matthias Nebel haute sowohl Zuschauer als auch Coaches mit Bon Jovi‘s „Bed of Roses“ von den Hockern. Kelly und Mark stritten sich mal wieder um die Gunst des Kandidaten mit Angeberei. Den endgültigen Zug erhielt schließlich Michael.

Mark Forster hatte mit seiner Rockperformance keine Chance gegen den Battle von Mr. Kelly ankommen.

Jetzt wird’s aber richtig schön, denn wir gehen auf eine imaginäre Hochzeit. Naja, eher kam die Hochzeitssängerin in unsere Wohnzimmer. Weder große Erfahrungen im Showbühne noch ne Ausbildung in musikalischer Hinsicht legte Nora Brandenburger den Song von Jennifer Hudson „On Night Only“ aufs Parkett. Michi und Smudo, Mark und Yvonne erreichte sie mit ihrem Gesang direkt ins Herz. Die Gefühlvolle Yvonne Catterfeld durfte sich schließlich auf ihr erstes Teammitglied freuen.

Als nächstes landen wir schon wieder in Österreich. Dieses Mal allerdings hatten wir Zuschauer ebenfalls nix zu sehen. Der Vorhang fiel und eine sehr tiefe männliche Stimme in einem Coutrysong von Josh Turner „Your Man“ erklang. Weder die Coaches noch ich selbst hätten damit gerechnet, dass sich hinter dem Vorhang der 19-Jährige Alexander Eder verbergen würde.

3 Buzzer konnte er für seinen Auftritt einheimsen. Um genau zu sein eigentlich vier, denn Michael war so eingenommen, dass der Auftritt so apruppt endete und es somit verpasste zu drücken.

Thats Life und somit ging der Abiturient schließlich in das Team von Michi und Smudo.

Dann wurde es etwas Prominent. Die Tochter des verstorbenen Schauspielers Günther Kaufmann trat mit einem Schlagersong (Ohne Dich ich glaube von der Münchner Freiheit) an. Für sie gab es allerdings keinen Drücker und sie musste Sang- und Klanglos wieder die Bühne verlassen.

Dafür kam die Melody alias Gaby Schwager auf die Bühne. Im Mittelalterlook performte die 27-Jährige Elfenhaft „Scarborough“ von Simon & Garfunkel.

Was keiner zu wissen schien und im Backsage aufgeklärt wurde war, dass es denn Song schon viel eher gab und zu der Zeit (irgendwann im Mittelalter) schon gegeben haben soll. Wie dem auch sei, die Frau mit der komisch quitschigen Lache erhielt 3 Buzzer und entschied sich für Michael Patrick Kelly.

Vom Mittelalter geht’s direkt nach Australien zu Coby Grant. Mit ihrem Song „Leaving on a Jetplane“ von John Denver verzauberte sie alle und wurde dementsprechend mit einem 4er-Buzz belohnt.

Der Kampf war groß um die Blondine. So stellte sich Michael mehr oder minder direkt zu ihr auf die Bühne und performte gemeinsam mit ihr diesen Song. Mark Forster, neidisch wie eh und je, ließ das natürlich nicht auf sich sitzen und griff anschließend zur Gitarre, um mit dem Kelly Family Hit „An Angel“ noch Punkten zu können.

Das Ende des ganzen Dramas fiel dann so aus, dass die Musikerin sich für die ausnahmsweise eher ruhigen Fanta 2 entschied. Afterschock der anderen Coaches war ihr ebenfalls sicher.


Um den Rahmen nicht vollends hier zu sprengen, habe ich natürlich nicht alle Kandidaten aufgeführt, doch eines habe ich noch.

 

Mark Forster bei Late Night Berlin

Zum Esten Mal strahlte Pro 7 Late Night Berlin mit Klaas Heufer-Umlauf an einem Donnerstag aus. So war es kein wunder, dass dieser Talk sich natürlich mit TVOG auseinandersetzte.

Mark Forster war sein Gast und erzählte, dass sein Album (Liebe), welches am 16 November erscheinen soll, noch gar nicht fertig sei. Allerdings der Abgabetermin näher rücke und er somit nur noch ne Woche Zeit für die letzten Aufnahmen habe.

Auch drehten die beiden Herren den Spieß einmal um und suchten an diesem Abend unter zwei Kandidaten den „Worst of Germany“ und fanden ihn schließlich in der schlechtesten Singenden Blondine Deutschlands.

Knallig, mit viel Witz und Action wird es später in Sat 1 weitergehen, wenn TVOG zur zweiten Bind Audition ruft.


Bis denne


eure


Nadine

 

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